Führung übernehmen

Das Personalentwicklungsprogramm für den Führungsnachwuchs

Ziel

Führungskompetenz und -persönlichkeit entwickeln

Zugangsvoraussetzung

Hochschulstudium (Mind. ein abgeschlossenes Bachelorstudium) oder vergleichbarer Abschluss

Module

5 Module im Teilzeitstudium
Erweiterungsmodul “Internationale Unternehmensführung”

Start & Zeitraum

Beginn: 23.08.2021
Dauer: 12 Monate

Programmpreis

6.000€

Für das Erweiterungsmodul fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Personen mit besonderen Lebenslagen erhalten eine Ermäßigung von 10% >> Mehr erfahren

Die Weiterbildungskosten können flexibel Monats- oder Semesterweise gezahlt werden.

Anrechnung

Erbrachte Studien-/Prüfungsleistungen können bei Erfüllen der Zulassungsvoraussetzungen auf das „Hagener Masterstudium Management“ (www.fernuni-hagen-hims.de) angerechnet werden, Abschluss: Master of Science (M.Sc.).

Anmeldung

Anmeldeunterlagen “Führung übernehmen” Das Personalentwicklungsprogramm für den Führungsnachwuchs.

Programmaufbau

Programmaufbau

Modulinhalte

Die moderne Arbeitswelt ist zunehmend durch Komplexität gekennzeichnet. Entscheidungen von Führungskräften müs­sen in einem zunehmend unsicheren und schwer planbaren Umfeld getroffen werden. Gleichzeitig benötigen Beschäf­tigte und Kolleg*innen klare, nachhaltige und wertebasierte Entscheidungen, die auf Werten und einer reflektierten Per­sönlichkeit basieren.Um dies leisten zu können, erhalten potenzielle Führungs­nachwuchskräfte in diesem Modul die Möglichkeit, anhand eines wissenschaftlich abgesicherten Instruments ihre eigene Persönlichkeit zu reflektieren. Dies erfolgt zielgerichtet und mit Coaching eines erfahrenen Psychologen. Zudem wird im Rahmen eines Teamcoachings die persönliche berufliche Situation reflektiert und verbessert.
Ziel des Moduls

Ziel ist die Bewusstmachung und Optimierung der eigenen Persönlichkeit und das Aufzeigen eines Entwicklungsweges von der Führungsnachwuchskraft zur Führungspersönlichkeit.

Schwerpunkte

Standortbestimmung der Persönlichkeit

  • Merkmale einer authentischen und inspirierenden Führungspersönlichkeit
  • Vergleich der eigenen Ergebnisse mit Benchmarks

Reflexion des Persönlichkeitsprofils

  • Analyse der Führungspersönlichkeit
  • Aufzeigen von Entwicklungspotenzialen

Zielbezogene Entwicklung

  • Individuelles Coaching mit einem erfahrenen Psychologen
  • Konkrete Zielsetzung
  • Zusätzliches Team-Coaching
Modulabschluss

Online-Persönlichkeitsanalyse mit individuellem Coaching

Dozent

Prof. Dr. Jens Rowold

Professor für Personalentwicklung und Veränderungsmanagement an der Technischen Universität Dortmund.

Ausgewählte Stationen im Lebenslauf
  • Studium der Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, Promotion
  • Habilitation an der Westfälischen Wilhelms-Universität
  • Langjährige Erfahrung in Führungs- und Organisationspsychologie als Akademischer Rat im Psychologischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität
  • Gastprofessor an der Universität von Lausanne, Schweiz
  • Professur am Zentrum für Hochschulbildung der Technischen Universität Dortmund
Prof. Dr. Jens Rowold, Foto: Jens Rowold
Modulinhalte

Organisationen verändern sich – schneller denn je. Damit verbunden sind neue Erwartungen an die Arbeit, an die Führung und Zusammenarbeit. In diesem Modul werden die Auswirkungen dieser Veränderungen auf das Führungsverständnis veranschaulicht. Wer führen möchte, ohne zu verdeutlichen, warum ihm oder ihr gefolgt werden soll, scheitert. Wer die Führung von Teams nicht ernst nimmt, hat ein Problem. Wer relevante Personalfunktionen nicht kundig umsetzt, hindert andere an ihrer Potenzialentfaltung. Wer hingegen Führung als die Kraft beispielsweise zur Generierung von Innovationen versteht, und erkennt, dass Führung eine Gemeinschaftsarbeit eigenständiger und verantwortungsvoller Menschen in wechselnder Rollenverteilung sein kann, ist erfolgreich darin, einen Mehrwert durch Leadership zu erzielen und dabei aktuellen Anforderungen von Diversität, Interkulturalität und Ethik gerecht zu werden. Es werden zentrale Führungsinstrumente sowie Gestaltungsansätze für innovatives führungsbezogenes Personalmanagement eingebracht und Führung im Hinblick auf Führungsverhalten, Werteorientierung und Leitbild beleuchtet.

Ziel des Moduls

Ziel ist die Entwicklung der Fähigkeit und Bereitschaft der Absolvent*innen, Führung zu wagen, akzeptiertes Vorbild in einer lebendigen Führungsbeziehung unter Stärkung der Eigenverantwortung des Einzelnen und seiner kreativen Kraft im Führungsalltag zu sein. Ergo: Rechtfertigung des Führungsanspruchs und Stärkung der Führungskompetenz.

Schwerpunkte

Praxisorientierter Einblick in Führungswelten

  • Arbeit heute – New Work
  • Attraktive Führungskulturen
  • Erwartungen, Enttäuschungen, Auswege

Führungsverständnis

  • Führung und Führungsbeziehung
  • Führungstheorien
  • Führungsstile/-instrumente

Führung von Teams

  • Teamidentität/Teamdynamiken
  • Teamkonflikte/Teamkooperation
  • Teamidentität

Personalmanagement für Führungskräfte

  • Employee Experience
  • Mitarbeiterauswahl
  • Mitarbeiterentwicklung
  • Mitarbeitermotivation
  • Entgeltgerechtigkeit

Brennpunkte der Führung und Trends

  • Diversität
  • Interkulturalität
  • Führungsethik
  • Aktuelle Entwicklungen
Modulabschluss

Essay

Dozent

Prof. Dr. Jürgen Weibler

Wissenschaftlicher Leiter

Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalführung und Organisation an der FernUniversität in Hagen im Fokus von Digitalisierung und New Work.

Ausgewählte Stationen im Lebenslauf
  • Studium der VWL sozw. R. und der Psychologie an der Universität zu Köln, Promotion
  • Senior Consultant internationale Unternehmensberatung
  • Habilitation an der Universität St. Gallen (Betriebswirtschaftslehre)
  • Forschungsleiter des Instituts für Führung und Personalmanagement (I.FPM) an der Universität St. Gallen
  • Professur für BWL der öffentlichen Verwaltung/Managementlehre an der Universität Konstanz
  • Gastprofessor an der MGSM, Sydney
  • Dekan der hiesigen Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
  • Gründungssenator der Deutschen Hochschule der Polizei
  • Lehraufträge u. a. an der Universität St. Gallen und der Wirtschaftsuniversität Wien
  • Vorstand des Hagener Instituts für Managementstudien
  • Leading Insider auf der Internetplattform „Leadership Insiders
  • Lehrpreis 2020 der FernUniversität in Hagen für das Modul Zukunftsweisende Führung
Prof. Dr. Jürgen Weibler, Foto: Kenzo Volgmann
Ziel des Moduls

Ziel des Trainings ist es, die Teilnehmenden in die Lage zu versetzen, in Verhandlungen Ergebnisse zu erzielen, die ihnen nach strategischer Analyse mindestens 20% mehr an Wert schaffen.

Die Teilnehmenden sollen sich in einer beliebigen Verhandlungssituation sicher fühlen, weil sie die Situation quantitativ und qualitativ analysieren können. Sie sollen Verhandlungen in der Praxis mit den im Training erlernten Instrumenten zu effizienten Ergebnissen und zur eigenen Wertmaximierung führen und den Erfolg ihres Vorgehens zum Nutzen des Unternehmens messen können.

Methodik

Die theoretischen Trainingsinhalte werden im Lehrgespräch dargestellt und anschließend durch praktische Übungen und Rollenspiele mit dem lizensierten Originalmaterial des “Harvard Program on Negotiation“ trainiert.

Der Trainer weist durch Interventionen und individuelles Coaching auf nachvollziehbare und messbare Verbesserungspotenziale hin. Die Verhandlungsergebnisse und der Trainingsfortschritt werden in einer Zahl (x % vom möglichen Gesamtgewinn) ausgedrückt und können auf Wunsch an Vergleichsgruppen gemessen werden.

Schwerpunkte

Grundlagen der Verhandlungsführung

  • Wer hat die „Macht“ in einer Verhandlung?
  • Wie stark ist meine BATNA („Best Alternative to Negotiated Agreement“)?
  • Wie entsteht Kooperation unter den Bedingungen von Konkurrenz?
  • Das Gefangenendilemma/Verhandlungsdilemma
  • Wie kann ich kooperativ sein ohne ausgenutzt zu werden?
  • Wie schätze ich meinen Verhandlungspartner ein?
  • Die zwei Dimensionen des Verhandelns: Kuchen vergrößern und Kuchen aufteilen
  • Effiziente Verhandlungsergebnisse
  • Wie kann ich Verhandlungsergebnisse messen?
  • Welche Rolle kann (oder soll) die Ethik in Verhandlungen spielen?
  • Wie bereite ich Verhandlungen vor und nach?

Einführung in das Harvard-Konzept

  • Soll ich hart oder weich verhandeln?
  • Unterscheidung von Positionen und Interessen
  • Unterscheidung von Sach- und Beziehungsebene
  • Wie orientiere ich mich an objektiven Kriterien?
  • Wie entwickele ich Win-Win-Optionen?
  • Wie optimiere ich mein Verhandlungsergebnis?

Psychologische Aspekte von Verhandlungen

  • Die Wahrnehmung und das Senden von Signalen
  • Was verrät die Körpersprache über Verhandlungspositionen?
  • Deal-making und Konfliktlösung
  • Mediation und Konfliktmanagment
  • Vermittlungstechniken
  • Kulturelle Aspekte von Verhandlungen (Branche, Geschlecht, Typologien u.a.)
  • Die Wichtigkeit von Beziehung und Emotionen in Verhandlungen
  • Welche Rolle spiele ich in einer Verhandlung?
  • Was tun, wenn die andere Seite nicht verhandeln will?

Wie wehre ich mich gegen unfaire Verhandlungstechniken?

  • Angriffe „unter die Gürtellinie“
  • Täuschung
  • psychologische Kriegsführung
  • Drohungen
  • Ultimaten
  • Kommunikationsabbruch
  • extreme Forderungen
  • Verzögerungstaktik
  • „Salami“-Taktik
  • Druckausübung
  • Machtspiele

Simulation verschiedener Verhandlungssituationen aus dem “Harvard Program on Negotiation“ und aus der Praxis der Teilnehmenden

Dozent

Dr. Rasmus Tenbergen, MPA (Harvard)

Geschäftsführer des Institute for Leadership Development in Berlin, Verhandlungstrainer und Spezialist für das Harvard-Konzept („Principled Negotiation“). Eine moderne Variante hat er teilweise mitentwickelt.

Ausgewählte Stationen im Lebenslauf
  • Studium der Politikwissenschaft und Public Management an der FU Berlin, an der RWTH Aachen und an der Harvard University in Cambridge/USA mit Schwerpunkt Verhandlungsführung und Mediation
  • Auf Vorschlag des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl kooptiertes Mitglied des Bundesvorstands der CDU Deutschlands und anderer Gremien der CDU auf Bundesebene
  • Lehraufträge für Leadership, Verhandlungsführung und angrenzende Themen an den Universitäten Bonn, Erfurt, Gießen und Leipzig
  • Hauptarbeitsschwerpunkt: Verhandlungstraining, Coaching und Beratung für Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen u.a. Mercedes-Benz Global Training und Siemens AG.
Dr. Rasmus Tenbergen, Foto: Rasmus Tenbergen
Modulinhalte

Im Zeitalter der Globalisierung gewinnt das Wissensmanagement immer mehr an Bedeutung und ist für den Geschäftserfolg entscheidend geworden. Die Generierung, der Austausch und der Erhalt von Wissen spielen in vielen Geschäftsprozessen eine Schlüsselrolle. Für Unternehmen und große Organisationen ist es besonders wichtig, dass alle ihre Mitarbeiter weltweit auf wichtiges Wissen zugreifen können. Wissensmanagement befasst sich folglich mit der optimalen Nutzung des Know-hows, der Fähigkeiten und der Erfahrungen von Menschen in Organisationen. Allerdings ist das Wissen einer Person von außen unsichtbar. Es kann dennoch für die Zwecke einer Organisation zielgerichtet gesteuert und nutzbar gemacht werden; geeignete Informationssysteme können dies unterstützen. Im Fokus dieses Moduls stehen Strategien, Prozesse und Informationssysteme der zentralen Handlungsfelder des Wissensmanagements: Content, Collaboration, Kompetenz und Kultur. Die Modulschwerpunkte werden jeweils durch Fallbeispiele (Best Practices) illustriert.

 

Ziel des Moduls

Es wird ein tiefgreifendes Verständnis für die Herausforderungen, Nutzenpotenziale und Gestaltungimplikationen eines Wissensmanagements in Organisationen aufgebaut. Dies umfasst insbesondere, das Konzept des Wissensmanagements als einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu verstehen sowie nachvollziehen zu können, warum es so schwierig ist, Wissen in Organisationen zu generieren und zu erhalten. Darüber hinaus wird die Fähigkeit entwickelt, die praktische Relevanz des Wissensmanagements einzuordnen sowie die spezifische Wirksamkeit unterschiedlicher Wissensmanagement-Maßnahmen und -Werkzeuge fundiert zu bewerten.

Schwerpunkte

Einführung

  • Wissensaustauschprozess und Handlungsfelder des Wissensmanagements (WMs)
  • WM-Strategie, WM-Prozesse, prozessorientiertes WM, WM-Systemüberblick

Content-Management

  • Content-Management-Prozesse und -Systeme
  • Rolle des Content-Managements für das WM
  • Kritische Erfolgsfaktoren für effizientes Content-Management

Collaboration und Community-Management

  • Community-Management-Prozesse und -Systeme
  • Rolle des Community-Managements für das WM
  • Kritische Erfolgsfaktoren für effizientes Community-Management

Kompetenzmanagement

  • Kompetenzmanagementprozesse und -systeme
  • Rolle des Kompetenzmanagements für das WM
  • Kritische Erfolgsfaktoren für effizientes Kompetenzmanagement

WM-Technologien und weiterführende WM-Aspekte

  • Portale, Navigation, Suche
  • Kultur & organisatorische Aspekte

 

Modulabschluss

Gruppenarbeit

Dozent

Prof. Dr. Stefan Smolnik

Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebliche Anwendungssysteme an der FernUniversität in Hagen.

Ausgewählte Stationen im Lebenslauf
  • Studium der Informatik und Promotion in der Wirtschaftsinformatik an der Universität Paderborn
  • Juniorprofessor für Informations- und Wissensmanagement an der EBS Business School, EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Wiesbaden
  • Gastforscher an der University of Pittsburgh, PA, USA
  • Leiter des Institute of Research on Information Systems an der EBS Business School, EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Wiesbaden
  • Consultant, Management-Trainer und Dozent für Wissensmanagement, Collaboration, New Work und digitale Transformation
  • Dozent am Hagener Institut für Managementstudien und am Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung
Prof. Stefan Smolnik, Foto: FernUniversität in Hagen
Modulinhalte

Die Arbeitswelt von heute ist im Umbruch. Zentraler Treiber des Wandels ist die Digitalisierung. Gleichlaufend verändern sich die Erwartungen an Arbeit, Führung und Zusammenarbeit in Organisationen, was sich mit dem Ruf nach „New Work“ auf den Punkt bringen lässt. Organisationen stehen damit unter einem permanenten Innovations- und Veränderungsdruck. Wie gehen Organisationen damit um? Grundlagen, Voraussetzungen und Formen des (disruptiven) Wandels von Organisationen werden samt begleitenden Maßnahmen veranschaulicht und diskutiert. Unternehmensbeispiele zur digitalen Transformation werden eingespielt. Dabei wird die besondere Rolle von Leadership und Wertekultur im digitalen Wandel demonstriert sowie mit innovativen Gestaltungsansätzen zur führungspraktischen Umsetzung veranschaulicht.

Im Rahmen einer Projektarbeit entwickeln Teilnehmende in Teams Lösungen für Problemstellungen aus der Unternehmenspraxis, die sich durch Transformationsprozesse direkt oder indirekt ergeben. Ihre Ergebnisse präsentieren sie als Projektabschlussarbeit gegenüber den Lehrenden bzw. vor den Geschäftsführungen der beteiligten Unternehmen.

Ziel dieses Moduls

Die Absolvent*innen entwickeln ein theoriegestütztes Führungsverständnis für den (proaktiven) Umgang mit Innovationen und Veränderungen. Sie erwerben eine Expertise, dieses Transformationswissen auf Praxisprobleme reflektiert zu übertragen und an Entscheidungsfindungen wie Umsetzungen im Rahmen von Transformationsprozessen mitzuwirken.

Schwerpunkte

Organisationsentwicklung/Change Management Transformation von Organisationen

  • Treiber von Veränderungen
  • Grundlagen der Organisationsentwicklung
  • Verlaufsformen
  • Akteur*innen
  • Auswirkungen

Digitalisierung und Leadership

  • Kultur des Digitalen
  • Digitale Kompetenz
  • Digitale Führungsmedien
  • Virtuelle Teams
  • Leadership vs. Algorithmen

Chancen und Risiken digitaler Transformation

  • Fallbeispiele (Best Practices)
  • Erfahrungsaustausch mit Praktiker*innen
Modulabschluss
  • Mehrmonatige Projektarbeit in Teams mit Aufgaben aus der Unternehmenspraxis
  • Präsentation der Projektabschlussarbeit vor Lehrenden/den Geschäftsführungen der beteiligten Unternehmen
Modulinhalte

Digitale Geschäftsmodelle optimieren oder revolutionieren bisherige Geschäftsmodelle. Organisationen stehen damit un­ter einem permanenten Innovations- und Veränderungsdruck.

Wie gehen Organisationen damit um? Grundlagen, Voraus­setzungen und Formen des (disruptiven) Wandels von Orga­nisationen werden samt begleitenden Maßnahmen veran­schaulicht und diskutiert. Die besondere Rolle von Leadership und Wertekultur im digitalen Wandel wird demonstriert und es werden Unternehmensbeispiele zur digitalen Transformation eingespielt.

Im Rahmen einer Projektarbeit entwickeln Teilnehmende in Teams Lösungen für Problemstellungen aus der Unterneh­menspraxis, die sich durch Transformationsprozesse direkt oder indirekt ergeben. Ihre Ergebnisse präsentieren sie als Projektabschlussarbeit gegenüber den Lehrenden bzw. vor den Geschäftsführungen der beteiligten Unternehmen.

Ziel des Moduls

Die Absolvent*innen entwickeln ein theoriegestütztes Füh­rungsverständnis für den (proaktiven) Umgang mit Innovati­onen und Veränderungen. Sie erwerben eine Expertise, die­ses Transformationswissen auf Praxisprobleme reflektiert zu übertragen und an Entscheidungsfindungen wie Umsetzun­gen im Rahmen von Transformationsprozessen mitzuwirken.

Schwerpunkte

Organisationsentwicklung/Change Management Transformation von Organisationen

  • Treiber von Veränderungen
  • Grundlagen der Organisationsentwicklung
  • Verlaufsformen
  • Akteur*innen
  • Auswirkungen

Digitalisierung und Leadership

  • Kultur des Digitalen
  • Digitale Kompetenz
  • Digitale Führungsmedien
  • Virtuelle Teams
  • Leadership vs. Algorithmen

Chancen und Risiken digitaler Transformation

  • Fallbeispiele (Best Practices)
  • Erfahrungsaustausch mit Praktiker*innen
Modulabschluss
  • Mehrmonatige Projektarbeit in Teams mit Aufgaben aus der Unternehmenspraxis
  • Präsentation der Projektabschlussarbeit vor Lehrenden/den Geschäftsführungen der beteiligten Unternehmen

Dozent

 

Prof. Dr. Jürgen Weibler

Wissenschaftlicher Leiter

Modulinhalte

Dass das Engagement in Auslandmärkten nicht mehr nur bei den größten Konzernen zum Standard gehört, sondern auch eine wichtige Rolle bei vielen erfolgreichen Mittelständlern einnimmt, ist heute fast zur Selbstverständlichkeit geworden.

Dies impliziert nicht nur Investitionen in Beschaffungs-, Pro­duktions- und Vertriebsmärkte und Standorte, sondern auch in die Personalentwicklung, um den internationalen Anfor­derungen gerecht zu werden.

Die Lehrinhalte werden mit Fallbeispielen aus ausgewählten Branchenschwerpunkten ergänzt und sprechen Teilnehmen­de aus diversen Unternehmensfunktionen an.

Ziel des Moduls

Die Absolvent*innen entwickeln ein Verständnis für Markt­mechanismen, Internationalisierungsstrategien und Mitarbei­terführung im internationalen und interkulturellen Umfeld, unter Einbeziehung von Chancen, Risiken und Fallstricken.

Schwerpunkte

Weltwirtschaftlicher Rahmen

  • Weltwirtschaftlicher Rahmen, Welthandel und Wirtschaftsintegration
  • Theoretische Fundierung von Außenhandel und Direktinvestitionen

Markteintritts- und Internationalisierungsstrategien

  • Marktstrategien
  • Marktanforderungen in Auslandsmärkten und Ableitung von erfolgreichen Marketingstrategien und -plänen

Internationale/Interkulturelle Führung

  • Länderkulturen und Mitarbeiterführung
  • Internationale Mitarbeiterführung
  • Interkulturelle Gesprächs- und Verhandlungsführung
Modulabschluss

Selbstbewertung

Dozent

Prof. Dr. Klaus Thunig

Professor an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen Schwerpunkte Internationale Unternehmensführung, Internationaler Vertrieb und Einkauf.

Ausgewählte Stationen im Lebenslauf
  • Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an den Universitäten Paderborn und Karlsruhe, dort Promotion
  • Geschäftsleiter Bosch Trading Ltd. in Shanghai, V.R. China
  • Regional President Geschäftsbereich Automotive Aftermarket, Region Latein Amerika, Robert Bosch GmbH
  • Vice President, Vorsitzender des Boards der regionalen Business Unit Elektrowerkzeuge in der Region Asien-Pazifik, Robert Bosch GmbH
  • Geschäftsführender Gesellschafter in verschiedenen Unternehmen im Bereich Konsumgüter/Handel in Brasilien und der V.R. China
Prof. Dr. Klaus Thunig, Foto: FH Südwestfalen
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Ihre Ansprechpartnerin
Angelika Langwald

Programmkoordinatorin

E-Mail: info-weiterbildung@fernuni-hagen.de

Telefon: +49 2331 987-2226

Sprechzeiten: Mo. – Fr.: 09:00 – 15:00 Uhr

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