„Ich konnte genau das verbinden, was mich fachlich und persönlich interessiert.“
Isa Zölitz ist der FernUniversität in Hagen schon lange verbunden. Schon vor Beginn ihres Studiums hatte sie dort in einzelne BWL-Kurse hineingeschnuppert, weil sie zunächst zwischen Betriebswirtschaftslehre und Jura schwankte. „Ich habe mich dann aber für ein Präsenzstudium in Jura entschieden“, berichtet sie. Auch familiär bestand früh ein Bezug zur FernUniversität: „Mein Vater und mein Bruder haben beide dort studiert.“ Nach dem zweiten Staatsexamen belegte sie erneut einzelne BWL-Kurse aus Interesse, um ihr juristisches Profil um wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen zu ergänzen.
Heute arbeitet sie hauptberuflich in einem Unternehmen für digitale Prüfungsvorbereitung und leitet dort die Fachbereiche Jura und Steuern. Zusätzlich ist sie in einem Nebenjob in der Rechtsabteilung der KSV Holstein von 1900 e.V. tätig. Dort befasst sie sich mit Verträgen und rechtlichen Angelegenheiten rund um das Nachwuchsleistungszentrum – etwa mit Spielerverträgen, Arbeitsverträgen für Trainerinnen und Trainer sowie weiteren arbeits‑, sport- und verbandsrechtlichen Fragestellungen.
Schritt für Schritt zum Sports Business Management
Nach ihrem ersten Staatsexamen und in einer Phase der beruflichen Orientierung während der Corona-Pandemie entschied sie sich zunächst für das Studium im Bereich Sportrecht an der FernUniversität. „Das war damals ideal, weil es sehr flexibel war – man konnte die Materialien bestellen und praktisch direkt loslegen.“ Gleichzeitig blieb ihre Begeisterung für den Sport bestehen, die sie aus ihrer aktiven Zeit im Handball mitbrachte.
Parallel zu ihrem Referendariat und ihrer Tätigkeit in der digitalen Prüfungsvorbereitung baute Frau Zölitz ihr Profil gezielt weiter aus. „In der juristischen Ausbildung fehlt oft der wirtschaftliche Hintergrund“, erklärt sie. Deshalb absolvierte sie zunächst wirtschaftswissenschaftliche Module an der FernUniversität Hagen.
Als die Weiterbildung Sports Business Management 2025 erstmalig startete, ergab sich für sie die Möglichkeit, ihre bisherigen Qualifikationen gezielt in einem neuen fachlichen Rahmen zusammenzuführen. „Durch meine vorherigen Studienleistungen konnte ich direkt an vorhandenes Wissen anknüpfen und mich im Basiscurriculum auf das noch offene Modul konzentrieren.“
Fernstudium als verlässliche Konstante
Im Modul Sport, Digitalisierung & Digitale Transformation konnte sie vor allem inhaltlich profitieren. „Ich habe viele neue Ansätze kennengelernt, gerade auch im Hinblick auf Digitalisierung, die ich für meinen Hauptjob mitnehmen konnte.“ Der Transfer erfolgte dabei weniger direkt im Vereinskontext, sondern vor allem im beruflichen Umfeld außerhalb des Sports.
Die Weiterbildung erlebte sie als sehr gut vereinbar mit ihrem beruflichen Alltag. „Das war total entspannt“, sagt sie. Nach einem Auftakttermin konnte sie die Inhalte weitgehend flexibel im Eigenstudium bearbeiten – etwa über Lernvideos und aufgezeichnete Materialien.
Besonders positiv hebt sie die Betreuung hervor: Frau Prof. Dr. Baumöl habe angeboten, bei Fragen jederzeit auf sie zuzukommen. „Als ich mit Blick auf die Präsentation eine Frage hatte, habe ich per E‑Mail prompt eine Antwort bekommen.“
Lernen mit System – und Offenheit für Neues
Rückblickend sieht Frau Zölitz vor allem zwei Faktoren als zentral für den Studienerfolg: Eigenorganisation und Offenheit. „Man sollte sich gut strukturieren können, gerade wenn man berufstätig ist“, sagt sie. Gleichzeitig erforderten einige Inhalte auch eine gewisse Lernintensität: „Das ist nichts, was man sich kurzfristig aneignet.“
Darüber hinaus hebt sie die kreativen Anteile im Studium hervor, etwa bei Präsentationen im Bereich Digitalisierung: „Da konnte man sich auch ein Stück weit ausprobieren und aktuelle Entwicklungen einbeziehen.“ Nach dem Abschluss des Basiscurriculums plant sie, ihre Weiterbildung perspektivisch fortzusetzen. Aktuell hat sie eine Pause eingelegt, um sich auf berufliche Projekte zu konzentrieren. „Aber ich kann mir gut vorstellen, weitere Module des Vertiefungscurriculums zu belegen“, sagt sie.
Die Weiterbildung im Überblick
Die Weiterbildung Sports Business Management an der FernUniversität in Hagen richtet sich insbesondere an Berufstätige mit Interesse an einer Schnittstelle aus Sport, Recht und Wirtschaft. Das Studium ist modular aufgebaut und ermöglicht eine flexible Bearbeitung im eigenen Tempo. Bereits erbrachte Leistungen – etwa aus juristischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen – können unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet werden.
Das Programm kombiniert Grundlagenwissen (Basiscurriculum) mit weiterführenden Spezialisierungen und legt Wert auf Praxisbezug und aktuelle Themen wie Digitalisierung im Sport. Durch das Fernstudienformat ist die Teilnahme zudem orts- und zeitunabhängig möglich.




