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Höher? Weiter? Bildung! – Der Alumni Talk mit Herr Schmid

„Illustration von zwei Personen, die in Sesseln sitzen und sich unterhalten; eine Person hält ein Dokument, während sie sich gegenseitig anschauen. Die Szene ist in Blau- und Lilatönen gestaltet.“

Vom Bauch­ge­fühl zur fundierten Beratung

Als Serge Schmid sich für die Weiter­bil­dung zum Weiter­bil­dungs­be­rater entschied, verfügte er bereits über langjäh­rige Erfah­rung in der Unter­neh­mens­be­ra­tung und der Lehre. Verän­de­rungs­pro­zesse in Unter­nehmen gehören zu seinem beruf­li­chen Alltag. Gerade dort entstehen regel­mäßig Fragen der Quali­fi­zie­rung und Perso­nal­ent­wick­lung. Für ihn war deshalb nicht entschei­dend, neue Aufgaben zu übernehmen, sondern die eigene Beratung fachlich weiter­zu­ent­wi­ckeln.

„Gerade betrieb­liche Verän­de­rungen bewirken häufig einen Weiter­bil­dungs­be­darf im Unter­nehmen, den ich bisher eher aus einem Gefühl heraus bearbei­tete“, beschreibt er seine Ausgangs­si­tua­tion. Mit der Weiter­bil­dung wollte er dieses Erfah­rungs­wissen wissen­schaft­lich fundieren und seine Beratung auf eine breitere Grund­lage stellen.

Den Metho­den­koffer erwei­tern

Viele Frage­stel­lungen begeg­neten Serge Schmid bereits vor der Weiter­bil­dung in seiner tägli­chen Beratungs­praxis. Die Quali­fi­zie­rung lieferte ihm jedoch das wissen­schaft­liche Funda­ment, das ihm bislang fehlte. Beson­ders die Module zur Bedarfs­ana­lyse und strate­gi­schen Perso­nal­ent­wick­lung machten für ihn einen Unter­schied. „Das Modul Bedarfs­ana­lyse und strate­gi­sche Perso­nal­ent­wick­lung hat meinen Metho­den­koffer geschärft und erwei­tert“, sagt er. Seitdem könne er betrieb­liche Bildungs­si­tua­tionen struk­tu­rierter analy­sieren und Weiter­bil­dungs­be­darfe fundierter ableiten. Auch das Thema Förder- und Finan­zie­rungs­mög­lich­keiten habe seinen Beratungs­alltag berei­chert. Vor allem die vertieften Kennt­nisse zu staat­li­chen Förder­instru­menten erwei­terten seine Handlungs­mög­lich­keiten.

alt= Porträt einer Person mit dunklem, zurückgebundenem Haar, Brille sowie Schnurrbart und Ziegenbart. Die Person trägt ein dunkles Sakko über einem weißen Hemd und blickt mit leichtem Lächeln in die Kamera. Grauer Hintergrund.
Foto: Serge Schmid

Flexibel lernen – bewusst vernetzen

Die Studi­en­or­ga­ni­sa­tion beschreibt Herr Schmid als gut struk­tu­riert und gleich­zeitig flexibel. Gerade diese Freiheit habe es ihm ermög­licht, die Weiter­bil­dung mit seiner selbst­stän­digen Tätig­keit zu verbinden. Die Studi­en­briefe seien verständ­lich aufge­baut und vermit­telten die Inhalte prägnant.

Rückbli­ckend sieht er jedoch einen Punkt, den er heute anders angehen würde: den Austausch mit anderen Teilneh­menden. „Manche Inhalte entfalten nochmals einen ganz beson­deren Aspekt gerade in der gegen­sei­tigen Ausein­an­der­set­zung“, sagt er. Die Möglich­keiten zur Vernet­zung habe er selbst nicht ausrei­chend genutzt. Diese Erfah­rung möchte er an zukünf­tige Teilneh­mende weiter­geben. Auch im Fernstu­dium lohne es sich, den fachli­chen Austausch aktiv zu suchen.

 
 
Weiter­bil­dung als Antwort auf Verän­de­rung

Für Herr Schmid gewinnt betrieb­liche Weiter­bil­dung angesichts von Digita­li­sie­rung, Künst­li­cher Intel­li­genz und immer komple­xeren Arbeits­pro­zessen weiter an Bedeu­tung. Unter­nehmen benötigten Beschäf­tigte, die Verän­de­rungen einordnen, Zusam­men­hänge verstehen und gemeinsam Lösungen entwi­ckeln können. Die Weiter­bil­dung schließt aus seiner Sicht eine wichtige Lücke. Sie veran­kert Weiter­bil­dung syste­ma­tisch im betrieb­li­chen Kontext und verbindet wissen­schaft­liche Grund­lagen mit konkreten Handlungs­mög­lich­keiten für die Praxis.

Mehr Sicher­heit in der Beratung

Von der Weiter­bil­dung nimmt Herr Schmid vor allem größere fachliche Sicher­heit mit. „Ich habe sowohl mehr Selbst­si­cher­heit in meinen Wahrneh­mungen gewonnen als auch viele weitere Denkan­stöße zu den aktuellen Anfor­de­rungen von Betrieben“, fasst er seine Erfah­rungen zusammen. Sein Rat an zukünf­tige Teilneh­mende fällt entspre­chend eindeutig aus: Neben den Studi­en­ma­te­ria­lien sollten sie vor allem den Austausch mit ihren Kommi­li­to­ninnen und Kommi­li­tonen nutzen. Denn viele Perspek­tiven erschließen sich erst im gemein­samen Gespräch – eine Erfah­rung, die für ihn selbst zu den wichtigsten Erkennt­nissen der Weiter­bil­dung gehört.

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