„Ich wollte mehr Sicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen – beruflich und privat.“
Ein Beruf im sozialen Bereich und die Verantwortung als Vater – für Abdelazziz Alhenede, 41 Jahre alt und seit zehn Jahren in Deutschland lebend, war das Thema Kinderschutz aus zwei Perspektiven präsent. Heute arbeitet er bei der AWO und hat sich bewusst für die Weiterbildung Kinderschutz entschieden, um sein Wissen zu vertiefen und sicherer handeln zu können.
Zwischen Beruf und Familie: Motivation für den nächsten Schritt
„Durch meine berufliche Situation und meine persönliche Rolle als Vater habe ich ein großes Interesse am Thema Kinderschutz entwickelt“, beschreibt Herr Alhenede seinen Ausgangspunkt. Der Wunsch, sich fachlich weiterzuentwickeln, ging bei ihm mit einem ganz persönlichen Anspruch einher: „Ich wollte gleichzeitig auch im privaten Leben bewusster mit diesem Thema umgehen.“
Besonders wichtig waren ihm die rechtlichen Grundlagen, das Erkennen von Kindes-wohlgefährdung und konkrete Handlungsmöglichkeiten. Von der Weiterbildung erhoffte er sich einen starken Praxisbezug, neue Perspektiven und den Austausch mit anderen Teilnehmenden. „Gleichwohl war es herausfordernd, Beruf, Familie und Lernen unter einen Hut zu bekommen; mit guter Planung konnte ich das jedoch gut bewältigen“, sagte Herr Alhenede.
Struktur, Praxisnähe und Austausch
Diese Erwartungen haben sich für ihn erfüllt. Herr Alhenede beschreibt, dass die Inhalte gut strukturiert, verständlich und praxisnah vermittelt worden sind. Besonders hilfreich waren für ihn die Fallbeispiele und Diskussionen. „Sie haben mich zum Nachdenken angeregt“, sagt er. Auch der Austausch in der Gruppe spielte eine wichtige Rolle: „Ich habe mir durch den Austausch mit anderen Teilnehmenden neue Perspektiven erhofft.“
Rückblickend sieht er vor allem einen deutlichen Zugewinn an Handlungssicherheit. „Durch die Weiterbildung habe ich mehr Sicherheit im Umgang mit Kinderschutzthemen gewonnen.“
Er habe wichtige Kompetenzen in Kommunikation, Risikoeinschätzung und rechtlichen Fragen entwickelt. Dieses Wissen hilft ihm heute in mehreren Lebensbereichen. „Es hilft mir sowohl beruflich als auch privat. Ich fühle mich jetzt besser vorbereitet, Verantwortung zu übernehmen und in schwierigen Situationen angemessen zu reagieren.“
Kinderschutz im Wandel
Auch gesellschaftlich sieht Herr Alhenede den Kinderschutz vor wachsenden Aufgaben. „Ich sehe, dass das Thema Kinderschutz in Zukunft noch wichtiger wird“, sagt er. Zwar gebe es mehr Aufmerksamkeit und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen, gleichzeitig blieben begrenzte Ressourcen und komplexe Fälle eine Herausforderung. Für die Zukunft hält er deshalb vor allem Wissen über Trauma, Vielfalt und digitale Kompetenzen für bedeutsam.
Was nimmt er aus der Weiterbildung mit? „Vor allem, wie wichtig Sensibilität, Fachwissen und Austausch sind.“ Herr Alhenede beschreibt die Erfahrung als einen Lernprozess, der seinen Blick geschärft hat: „Ich habe gelernt, genauer hinzuschauen und verantwortungsvoll zu handeln.“ Sein Rat an zukünftige Teilnehmende ist entsprechend konkret: „Motiviert bleiben, sich gut organisieren und den Austausch aktiv nutzen.“ Besonders wertvoll seien für ihn die Praxisnähe und die Möglichkeit gewesen, von den Erfahrungen anderer zu lernen. Deshalb fällt sein Fazit klar aus: „Insgesamt war die Weiterbildung für mich eine sehr wichtige und hilfreiche Erfahrung.“
Weiterbildung mit Perspektive
Die Weiterbildung Kinderschutz bietet ganzjährig die Möglichkeit, fachliche Kompetenzen auszubauen und Handlungssicherheit zu gewinnen. Das flexible Format ermöglicht es, Lernen mit beruflichen und privaten Anforderungen zu verbinden.
Ergänzend wird in Kürze der Workshop „Rechtssicheres Handeln im Kinderschutz“ angeboten. Er richtet sich an alle, die ihre Kenntnisse zu rechtlichen Rahmenbedingungen gezielt vertiefen und Sicherheit im professionellen Handeln weiter ausbauen möchten.




