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Höher? Weiter? Bildung! – Der Alumni Talk

„Illustration von zwei Personen, die in Sesseln sitzen und sich unterhalten; eine Person hält ein Dokument, während sie sich gegenseitig anschauen. Die Szene ist in Blau- und Lilatönen gestaltet.“

„Die Verbin­dung von Sport und Manage­ment ist für mich der nächste logische Schritt.“

Vom Profi­sport in die Manage­m­ent­welt: Der ehema­lige Basket­ball­profi Marko Sutalo lebt und arbeitet heute in Koblenz. Während seiner aktiven Karriere spielte er unter anderem für die Natio­nal­mann­schaft von Bosnien und Herze­go­wina und nahm an den Europa­meis­ter­schaften 2013 und 2015 teil. Parallel dazu absol­vierte er ein Jurastu­dium an der Univer­sität Novi Sad – ein erster Grund­stein für seine spätere beruf­liche Neuori­en­tie­rung.

Nach dem Ende seiner Spieler­kar­riere blieb er dem Basket­ball treu und fand seine neue Leiden­schaft an der Seiten­linie: „Ich habe im vergan­genen Jahr meine B‑Trainerlizenz erworben und trainiere aktuell den BBC Horch­heim“, erzählt er. „Basket­ball ist und bleibt ein zentraler Teil meines Lebens.“

Zwischen Sport und Recht – der Weg ins Sports Business Manage­ment

Die Entschei­dung für die Weiter­bil­dung Sports Business Manage­ment an der FernUni­ver­sität in Hagen fiel ihm leicht. „Ich wollte meine juris­ti­sche Ausbil­dung mit meiner langjäh­rigen Erfah­rung im Sport verbinden“, erklärt er. „Diese Weiter­bil­dung bot mir genau die richtige Kombi­na­tion aus betriebs­wirt­schaft­li­chem, organi­sa­to­ri­schem und recht­li­chem Wissen, um mich auf eine künftige Tätig­keit als Sport­ma­nager vorzu­be­reiten.“

Beson­ders beein­druckt hat ihn die profes­sio­nelle Organi­sa­tion des Online-Studiums: „Es war meine erste Erfah­rung mit digitalem Lernen, und ich war wirklich begeis­tert. Die Struktur der Lernin­halte war klar, die Betreuung hervor­ra­gend – und auf jede meiner Fragen bekam ich schnell eine hilfreiche Antwort. Das hat das Lernen enorm erleich­tert.“

Praxis­nähe und spannende Einblicke

Inhalt­lich überzeugte ihn die Weiter­bil­dung vor allem durch ihren Praxis­bezug. „Die Module waren sehr gut aufein­ander abgestimmt. Beson­ders spannend fand ich das Thema Sport­recht – dort konnte ich viele Paral­lelen zu meinem juris­ti­schen Hinter­grund ziehen“, sagt er. Auch die betriebs­wirt­schaft­li­chen Grund­lagen hätten seinen Blick auf den profes­sio­nellen Sport geschärft: „Ich habe gelernt, wie wichtig wirtschaft­liche und organi­sa­to­ri­sche Aspekte im Vereins­ma­nage­ment sind. Diese Kennt­nisse sind unver­zichtbar, wenn man langfristig Verant­wor­tung im Sport übernehmen möchte.“ Trotz des Online-Formats empfand er den Austausch mit den Dozent:innen und Mitstu­die­renden als beson­ders wertvoll. „Es war kein einsei­tiges Lernen, sondern ein leben­diger Dialog. Wir konnten unter­schied­liche Perspek­tiven einbringen und vonein­ander lernen – das hat die Inhalte greif­barer gemacht.“

Bild: Marko Sutalo
Blick in die Zukunft

Aus der Weiter­bil­dung nimmt er nicht nur fachli­ches Wissen mit, sondern auch ein neues Verständnis für die Struk­turen des Sports:

„Beson­ders geprägt haben mich drei Themen: die Unter­schiede zwischen Arbeits- und Amateur­ver­trägen im Sport, die Verfahren vor der Sport­ge­richts­bar­keit und die Grund­lagen des deutschen Sport­rechts. Diese Einblicke haben mir gezeigt, wie komplex und vielschichtig das Sport­system tatsäch­lich ist.“

Derzeit sucht er nach einer Möglich­keit, das Gelernte praktisch umzusetzen. „Ich habe noch keinen Verein gefunden, der mir aktuell den Einstieg ins Sport­ma­nage­ment ermög­licht, aber ich bin optimis­tisch“, sagt er mit einem Lächeln. „Die Weiter­bil­dung hat mich definitiv darin bestärkt, diesen Weg weiter­zu­gehen.“

Empfeh­lung für künftige Teilneh­mende

Seine Empfeh­lung ist eindeutig: „Die Weiter­bil­dung Sports Business Manage­ment ist ideal für alle, die ihre Leiden­schaft für den Sport mit fundiertem betriebs­wirt­schaft­li­chem und recht­li­chem Wissen verbinden möchten.“ Beson­ders Berufs­tä­tigen möchte er Mut machen:

„Ich arbeite in Vollzeit und konnte dank guter Organi­sa­tion alle Prüfungen frist­ge­recht absol­vieren. Mit Motiva­tion und Struktur ist das absolut machbar.“

Die Anmel­dung für den Start im Sommer­se­mester 2026 ist ab dem 1. Dezember möglich. Wer sich bis dahin schon vormerken möchte, kann sich auf eine Inter­es­sier­ten­liste eintragen lassen und wird so automa­tisch über alle Neuig­keiten und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tungen zur Weiter­bil­dung infor­miert.

Mehr zur Person: 
Marko Sutalo