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Höher? Weiter? Bildung! – Der Alumni Talk

„Illustration von zwei Personen, die in Sesseln sitzen und sich unterhalten; eine Person hält ein Dokument, während sie sich gegenseitig anschauen. Die Szene ist in Blau- und Lilatönen gestaltet.“

„Führen bedeutet, Haltung zu zeigen und Menschen mitzu­nehmen“

Menschen zusam­men­bringen, Poten­ziale erkennen und Entwick­lung fördern – das sind die Themen, die Luise Först täglich begleiten. Die 32-Jährige arbeitet seit über vier Jahren als HR-Managerin bei der Percon Solutions GmbH und hat mit der Weiter­bil­dung Führen in der Perso­nal­dienst­leis­tung an der FernUni­ver­sität in Hagen ihre fachliche und persön­liche Weiter­ent­wick­lung konse­quent voran­ge­trieben.

Vom Querein­stieg zur klaren Führungs­per­spek­tive

Schon früh stand für Luise Först fest, dass sie im Perso­nal­wesen ihren beruf­li­chen Schwer­punkt sieht. Obwohl sie keine klassi­sche Ausbil­dung in der Perso­nal­dienst­leis­tung absol­vierte, brachte sie Leiden­schaft, Lernbe­reit­schaft und juris­ti­sches Inter­esse mit. „Ich habe in meinem Studium den Schwer­punkt auf Arbeits­recht gelegt und wollte dieses Wissen gezielt vertiefen. Gleich­zeitig war mir klar, dass ich in einer Führungs­rolle mehr brauche als nur Fachwissen – ich wollte lernen, Menschen zu führen und Verant­wor­tung zu übernehmen.“

Die Entschei­dung, die Weiter­bil­dung zu beginnen, fiel ihr daher leicht – auch wenn sie den Start aus zeitli­chen Gründen zwei Jahre verschieben musste. „Als ich dann 2024 zusätz­lich Ausbil­derin in unserem Unter­nehmen wurde, war der Moment gekommen. Ich wollte fundiertes Wissen weiter­geben und als Führungs­kraft überzeugen – die Weiter­bil­dung passte perfekt zu diesem Ziel.“

Lernen, vernetzen, anwenden

Beson­ders in Erinne­rung geblieben ist ihr das persön­liche Treffen in der GVP-Zentrale in Berlin. „Obwohl wir uns vorher nur online kannten, war sofort ein Zusam­men­halt da – als würden wir uns schon ewig kennen. Aus den digitalen Begeg­nungen wurde ein echtes Netzwerk, das ich bis heute schätze.“

Fachlich profi­tierte sie vor allem von den Modulen zu Teamar­beit und Mitar­bei­ter­füh­rung: „Gerade die Einheit mit Franziska von Mandel hat mich geprägt. Das Modell der Team-Uhr nach Tuckman klingt theore­tisch, aber in der Praxis sehe ich es ständig. Es hat mir geholfen, Teampro­zesse besser zu verstehen und gezielt zu begleiten.“ Darüber hinaus war der Austausch mit anderen Teilneh­menden für Sie sehr wertvoll: „Die Praxis­bei­spiele aus verschie­denen Unter­nehmen haben die Inhalte greifbar gemacht. So hat man gelernt, wie unter­schied­lich Führung funktio­nieren kann – und dass es viele Wege gibt, erfolg­reich zu sein.“

Eine Frau mit hellen Haaren lächelt, während sie drinnen steht. alt="Sie trägt einen hellen Blazer über einem dunklen Oberteil. Sie steht leicht links im Bild, rechts ist ein unscharfer Blumenstrauß zu sehen."
Bild: Luise Först
Lernen mit Plan und Praxis­bezug

Die klare Struktur der Weiter­bil­dung half ihr, Beruf, Lernen und Privat­leben zu verbinden. „Alle Termine standen frühzeitig fest, dass machte die Planung leichter. Natür­lich war es manchmal heraus­for­dernd, abends nach einem Arbeitstag noch konzen­triert zu sein – aber die Inhalte waren spannend, das hat mich motiviert.“ Ihr Tipp für nachhal­tiges Lernen: Inhalte sofort in den Arbeits­alltag einbauen. „Ich habe oft direkt am nächsten Tag mit meinen Kollegen über das Gelernte gespro­chen. So bleibt Wissen lebendig und man merkt schnell, was im eigenen Unter­nehmen funktio­niert.“

Führung beginnt mit Selbst­ver­ständnis

Für Luise Först war die Weiter­bil­dung mehr als nur Wissens­ver­mitt­lung – sie half ihr, ihr eigenes Führungs­ver­ständnis zu entwi­ckeln. „Ich weiß jetzt, welche Art Führungs­kraft ich sein möchte. Mir wurde bewusst, dass Führung nicht Perfek­tion bedeutet, sondern Haltung. Es ist in Ordnung, Schwä­chen zu haben, solange man offen, klar und respekt­voll mit ihnen umgeht.“ Heute blickt sie mit Zuver­sicht auf ihre nächsten Schritte: „Wir sind derzeit in der Planung, dass ich in der kommenden Zeit ein eigenes Team aufbaue und führe. Ich fühle mich gut vorbe­reitet, Verant­wor­tung zu übernehmen und Menschen auf ihrem Weg zu begleiten.“

Netzwerke, die bleiben

Beson­ders schätzt sie die nachhal­tigen Kontakte, die durch die Weiter­bil­dung entstanden sind. „Das Netzwerk ist Gold wert – fachlich und persön­lich. Ich tausche mich regel­mäßig mit anderen Teilneh­menden aus, und wir unter­stützen uns gegen­seitig, wenn es um Perso­nal­themen oder Führungs­fragen geht.“ Ihr Rat an künftige Teilneh­mende: „Auch wenn man abends müde ist – dranbleiben lohnt sich! Die Weiter­bil­dung bringt einen fachlich und persön­lich weiter. Der Austausch ist das, was das Programm beson­ders macht.“

Jetzt vormerken und weiter­denken

Wer sich gezielt für die Perso­nal­dienst­leis­tungs­branche weiter­bilden möchte, kann sich ab sofort auf die Inter­es­sier­ten­liste für die Weiter­bil­dung Führen in der Perso­nal­dienst­leis­tung setzen lassen – der nächste Durch­gang startet im Oktober 2026.

Ergän­zend dazu bietet das neue Seminar „Strate­gi­sche Geschäfts­feld­ent­wick­lung in der Perso­nal­dienst­leis­tung“ spannende Impulse für alle, die ihr Unter­nehmen zukunfts­fähig aufstellen möchten. Es verbindet unter­neh­me­ri­sches Denken mit praxis­nahen Strate­gien – ein idealer Baustein für Führungs­kräfte, die über den Teller­rand hinaus­bli­cken.